[[dieendzeitbeginnt]] Endzeitspiel Wiki

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Die Endzeit beginnt
I. Das Erwachen
Als ein Wesen des neuen Geschlechts...der Mutantenrasse... wurde ich von den alten Wesen... der Menschenrasse, wegen meiner Äusserlichkeiten verachtet.

Meine Eltern waren ganz normale Menschen gewesen, aber sie hatten mich geboren... eine Missgeburt. Schon als kleines Mutantenmädchen hatten mich die anderen "normalen" Kinder gehänselt, getreten und mit Steinen beworfen. Im fortgeschrittenen Alter war es auch nicht besser... während die anderen Mädels mit schnieken Jungs unterwegs waren, war ich immer allein... doch gestern hatte ich einen Entschluss gefasst. Ein alter Mann war vor einiger Zeit durch unsere Siedlung gezogen und er war wie ich. Er erzählte, dass es noch mehr wie uns auf der Welt gebe... Als er allein weitergezogen war, hatte ich lange gegrübelt und gestern endlich einen Entschluss gefasst... ich wollte Leute finden, die so waren wie ich... Mutanten.

Nachts, als alle schliefen, stand ich leise auf und suchte meine Sachen zusammen. Da wir eine sehr arme Familie sind, nahm ich nur 25 Einheiten Wasser, 20 Einheiten Nahrung und 15 Einheiten Gold mit. Ich zog ein zerfetztes Hemd an, Shorts bekleideten mich ausserdem neben einem Sportschuh und einer Sandale. Nicht sehr viel, aber wie gesagt, meine Familie ist arm.

Ich schlich mich davon und sah ein letztes Mal auf meine Familienhütte und meine Siedlung zurück... ob ich sie jemals wiedersehen würde ?
Nach 3 Stunden Wanderschaft stiess ich auf ein verfallenes, altes Industriegebäude aus der Zeit vor dem grossen Krieg und liess mich nieder... ein Schläfchen würde mir wohl nicht schaden.

II. Die ersten Schritte
Nachdem ich nun aufgestanden war, schaute ich im Vorübergehen in ein fast blindes Spiegelstück, das auf dem Boden lag. Dieses Gesicht kannte ich nur zu gut... das Gesicht der Mutantin X, einer arbeitslosen und blutigen Anfängerin im Leben und Überleben der Endzeit. Ich schaute mich um, hier war die Gegend unfreundlich und alle Dinge, die ich sah, waren alt und verrottet. Ich beschloss weiterzuziehen.

Nachdem ich geraume Zeit so durch die Gegend zog, fand ich in der Nähe eines Müllhaufens eine alte hässliche Behausung. Dort "zog" ich ein und nannte ab sofort diese Müllkippe mein Zuhause...

[Auf Charakter klicken und 7 Punkte verteilen: 7 Intelligenz sind wichtig für das Ausüben eines Berufes, bei Mutanten bietet es sich an, die ersten 7 Charakterpunkte auf Intelligenz zu steigern, Kampferfahrung, Handelserfahrung, Reiseerfahrung, Naturverbundenheit, Flexibilitaet, Kreativitaet kann nur durch Ausübung von Berufen erlangt werden und ist am Anfang nicht wichtig, andere Charakterwerte sind für Verschiedenes wichtig, am Anfang zum Überleben jedoch relativ unwichtig, weswegen es eigentlich egal ist, worauf man am Anfang setzt...am besten sind erstmal 30 Punkte bei jedem Wert zu erreichen, um eine Basis zu schaffen]

Ich sah um mich herum viel altes Zeug liegen und da kam mir eine Idee. In der Nähe unseres Dorfes hatte es immer Leute gegeben, die sich als freie Händler bezeichneten. Diesen konnte man alte Sachen aus Metall, Kunststoff, Stein und auch sonstigen Kram verkaufen... dafür erhielt man immer Gold. Kunststoff, hatte ich gehört, war derzeit sehr begehrt....und so beschloss ich, Kunststoffsammler zu werden. Da ich jedoch ein starker Mutant werden wollte, hatte ich dummerweise nur meine Kraft vermehrt (ich hatte 7 Charakterpunkte auf Kraft verteilt) und war nun zu dumm, um einen Beruf auszuüben. Deshalb beschloss ich, jagen zu gehen und Wasser zu suchen, bis ich klug genug sein würde, um Kunststoff zu sammeln (pro 30 Min. Jagen oder Wasser sammeln bekommt man 1 frei verteilbaren Charaterpunkt). Ich hatte gehört, dass Wasser und Nahrung gerade zu Beginn das Wichtigste sei, da ein Fehlen zum Tode führt.

[Bei -10 Wasser oder -10 Nahrung tritt der Tod ein, anders ist es in der Endzeit nicht möglich, zu sterben]

Nachdem ich 7 Mal abwechselnd gejagt und Wasser gesucht hatte, konnte ich 23 Wasser und 36 Essen mein Eigen nennen. Da ich jedoch auch meinen Goldvorrat vermehren wollte, wollte ich nun endlich Kunststoff sammeln gehen.

[Die 7 freien Charakterpunkte unter Charakter auf Intelligenz verteilen und nun auf Arbeitsmarkt klicken. Die Option Kunststoffsammler oder einen anderen der Basisberufe auswählen und das Erlernen des Berufes starten... Geologe ist allerdings wesentlich sinnvoller, da man hier Schwefel findet, den man für seeehr viel Ressourcen an andere Spieler verkaufen kann]

Nach meiner Ausbildung war ich nun Kunststoffsammler und konnte zum ersten Mal Kunststoff abbauen.

[Auf Arbeiten klicken und bestätigen.]

Unterwegs auf meiner Arbeit begegnete ich allerdings einem freien Händler, der mir sagte, dass Metall bei 3 Gold pro Einheit stehe und dies sehr billig sei. Risikobewusst investierte ich mein Gold und kaufte 5 Metall.

III. Lektion 1: Mit Arbeit und Mühe beginnt jeder Erfolg
Unglaublich... ich hatte die ersten Schritte geschafft...ohne irgendeine Hilfe. Als ich eines Tages wieder so unterwegs war und Kunststoff sammelte, traf ich auf eine grosse Menschen-/Mutantenansammlung, die sich munter unterhielt.

[Auf Forum klicken]

Sie unterhielten sich über ein altes Fest mit Namen Weihnachten... und spielten ein Spiel das man Wichteln nennt. Ich wollte mitspielen und wurde prompt auf die Liste gesetzt. Während dieses Aufenthaltes traf ich einen, der genauso war wie ich... ein Mutant... sein Name war GraveWorm und er war schon alt und erfahren. Von Narben übersät, zeigte er trotzdem ein freundliches Wesen. Als erstes schenkte er mir Nahrung und Wasser und sagte, ich solle aufpassen, er wolle ja nicht, dass ich sterbe. Sehr dankbar und mit freudiger Erwartung, was mir die Zukunft noch bringe, kehrte ich zu meinem Lager zurück. Es war schon recht düster geworden und ich musste mein Ersammeltes des Tages noch einfahren. Insgesamt hatte ich 15 Kunststoff gesammelt....diese kleine Sammlung könnte mir mein erstes Land bescheren. Die freien Händler hatten mir heute 4 Einheiten Gold pro Einheit Kunststoff geboten, und obwohl mir dies wenig erschien, hatte ich vor, am nächsten Tag auf dieses Angebot einzugehen. Mit einem prall gefüllten Bauch und viel gesammeltem Kunststoff unter meinem Kopf schlief ich beruhigt ein. Was sollte mir passieren? die Welt lag vor meinen Füssen....

IV. Lektion 2: Allein und ohne Hilfe ist es sehr gefährlich in der Endzeit
Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich tastete nach meinem Kunststoff... er war noch da.... genauso wie meine Wasser- und Nahrungsvorräte. Warum war ich aufgewacht?!? Da hörte ich den Grund... ein Stöhnen und Ächzen im Busch hinter meinem Verschlag in der Ruine. Oh mein Gott... daran hatte ich nicht gedacht... was sollte ich tun? Ich entschied mich dafür, nichts zu tun und abzuwarten. Wie sich herausstellte, war das das Richtige, denn keine Minute später wurde das Stöhnen lauter und ein dickes Etwas mit mehreren Köpfen, das aussah wie ein Schwein, bewegte sich aus dem Busch. Offenbar war es auf Nahrungssuche... und ich war Nahrung.

Voller Angst erhob ich mich von meinem Lager, packte meine Vorräte und den gesammelten Kunststoff und versuchte davonzuschleichen. Offenbar hören 16 Schweineohren besser als ich mein Wegschleichen zu verheimlichen vermochte und so bewegte sich dieses 500 Pfund schwere Ding auf mich zu. In der Hoffnung nicht mit diesem Ding zusammenzustossen setzte ich mich in Bewegung... aber nach 200 m setzte ein Felsspalt meiner Flucht ein abruptes Ende und ich knickte um. Mein Fuss tat so weh, dass ich mich nur noch schleppend davonmachen konnte, aber es reichte, mich auf einen Felsvorsprung zu retten und in den dahinterliegenden Felsspalt zu quetschen. Kaum war mein verletzter Fuss meinem Körper in den Spalt als letztes Körperteil ohne Schutz gefolgt, war das Mutantenschwein auch schon da und versuchte mir zu folgen. Zu meinem Glück war es nicht nur hässlich sondern auch recht unbeweglich und gross. Die ganze Nacht versuchte es in den Spalt zu gelangen, scharrte und bohrte, schnaubte und fauchte vor Ärger, in den Spalt gelangte es jedoch nicht. In den frühen Morgenstunden liess es vom Spalt und von mir ab und ich gab mich einem Schlaf hin, der schier unendlich tief schien.

[Statusmeldung: Du wurdest von wilden Tieren angegriffen und bist verletzt.]

Niemals zuvor hatte ich mir in meinem Leben mehr meine Familie gewünscht oder einen Menschen, der mir helfen konnte und mir beistehen konnte. Aber ich hatte mich dafür entschieden, für dieses Leben...

V. Lektion 3: Nach der Nacht kommt immer wieder ein Morgen
Am nächsten Morgen wachte ich auf. Ein Lichtschimmer fiel auf mein Gesicht, als ich meine schweren Augenlider anhob. Das Schwein war weg und meinen Kunststoff hatte ich gerettet. Ich schälte mich aus dem Spalt, der mir als Versteck so gute Dienste geleistet hatte. Ich beschloss, meinen Kunststoff und meine Vorräte dort zu deponieren. Nachdem ich die nähere Umgebung erkundet hatte und nebenbei noch ein paar Einheiten Kunststoff gefunden hatte, beschloss ich, meinen gesammten Besitz bei den freien Händlern zu verkaufen. Schnell fand ich auch einen und er tauschte meine gesamten Kunststoffvorräte gegen Gold ein. Weil ich einmal von Anderen gehört hatte, dass die freien Händler oftmals versuchen, einen beim Verkauf zu bestehlen, verkaufte ich meine 17 Kunststoff in kleinen Schritten und erhielt 68 Gold. Nun konnte ich meinen Traum vom eigenen Land erfüllen... Ich erkundete den ganzen Tag die nähere Umgebung und versuchte einzuschätzen, wo die meisten Ressourcen liegen.

Landkarte...dort die nähere Umgebung nach guten ressourcenreichen Landstücken absuchen... kaufen... und dann dort hinwandern... ACHTUNG: Je weiter das Landstück liegt, desto länger braucht man zum Hinwandern und desto mehr Wasser/Nahrung verbraucht man]

Ich wurde schnell fündig und erstand das Landstück für 55 Gold von einem alten Veteranen, der dort herumlungerte. Nun hiess es hart arbeiten....ich werkelte Tag und Nacht, um immer besser zu werden. Als ich einiges an Erfahrung gesammelt hatte [bei 25 [[EP]] kann man einem Stamm beitreten], bekam ich von herumreisenden Anwerbern vermehrt Angebote, Stämmen beizutreten. Doch ich wusste genau... ich würde mich wieder mit den Menschen, die mich so verfolgt hatten, auseinandersetzen müssen. Deshalb schlug ich alle Angebote aus und blieb auf meinem Landstück.... ich wollte es erst einmal allein versuchen.

VI. Handel ist das Geheimnis eines erfolgreichen Startes
Während meiner Kunststoffsammelei hatte ich immer wieder Kunststoff gefunden, jedoch eher in geringen Mengen. Einmal hatte ich gehört, das es sogenannte Erweiterungen gibt, die das Sammeln von Ressourcen effektiver machen. Das KnowHow wie ich so etwas baue hatte ich nun, nur die Ressourcen fehlten mir noch. Aus diesem Grund beschloss ich, vermehrt mit den freien Händlern zu handeln. Einer der Händler war schnell gefunden und er bot mir gute Preise für Metall und das ersammelte Kunststoff. 9 Metall zum Preis von 7 -> 63 Gold ; 16 Kunststoff zum Preis von 6 -> 97 Gold. Nun hatte ich schon knackige 160 Gold gewonnen. Nahrung und Wasser hatte ich genug und so beschloss ich, das Gewonnene zu reinvestieren und kaufte mit dem Erlös 40 Stein. Nun musste ich nur auf steigende Ressourcenpreise hoffen. Derweil entschloss ich mich, weiter Kunststoff zu suchen. Durch Wiederholungen kam ich so zu 80 Stein, die ich zu einem Preis von 6 verkaufte. 400 Gold wurden reinvestiert in 100 Holz...nun musste nur der Holzpreis auf 7 steigen und ich könnte mein Vermögen auf 700 Gold anwachsen lassen, was auch bald geschah.....

Mit dem Erlös kaufte ich mehr Wasser und Nahrung ein. [Am besten hat man immer doppelt soviel Wasser und Essen wie EP] Nun musste ich ein erfolgreiches Konzept entwickeln, möglichst reich zu werden... aber was war das Geheimnis des Erfolges in der Endzeit ?

VII. Kommunikation ist das Wichtigste überhaupt
Was sollte ich machen? Sollte ich nun einem der zahllosen Stammesangebote folgen und dafür ein gesichertes Leben führen? Knapp 20 Stämme wollten mich aufnehmen und ich hatte grade einmal eine handvoll Erfahrungen gemacht (55 EP). Ich schaute mich im Forum um und befragte diejenigen, die mich angeschrieben hatten, was wohl am lukrativsten wäre. Ich kam zum Schluss, das die derzeit besten Arbeiten Erkunden, Erzen und Sandsuchen waren. Erkunden lohnt sich aber erst mit knapp 600 EP und Erzen kann man nur mit einem höheren Techlevel. Für Sandsuchen war ich zwar befähigt, Problem hier ist jedoch, das man mehr Nahrung/Wasser und ein eigenes Land benötigt. Zudem ist die Erfolgsrate vom Techlevel abhängig. Ich wollte hier einmal mein Glück versuchen... und so schulte ich zum Sandsucher um. [Auf Arbeitsmarkt klicken und Beruf aufgeben. Achtung das kostet Gold... dann wieder Arbeitsmarkt anklicken und Sandsucher auswählen und ganz unten bestätigen]

Während ich so zum Sandsucher ausgebildet wurde, schrieb mich eine freundliche Seele an... sie wollte mir 1 Million Gold schenken und dazu ein voll ausgebautes Land... nettes Angebot aber ich wollte mich weder binden, noch vertraute ich diesem Angebot. Und so ging es weiter mit der Ausbildung. Nachdem ich ausgebildet war, suchte ich Sand... doch das was ich für Sand hielt war immer nur doofe Erde und die ersten zwei Arbeitseinheiten fand ich nichts. Beim dritten Mal fand ich dann 5 Einheiten Sand und verkaufte sie sofort an einen grossen Händler, der mir dafür 40.000 Gold gab. Ich war unglaublich froh... eine solche Menge Gold... unglaublich... Kommunikation in der Endzeit ist also so viel wert....

VIII. Hilfe meine Hose platzt...was machen wenn zuviele Ressourcen da sind
40.000 Gold... das würde definitiv meinen Rucksack sprengen und mich umhauen. Ein Goldbunker muss her... und so erkaufte ich mir bei den freien Händlern 20 Holz und 30 Metall und begann mit der Arbeit um meinen Goldregen unterzubringen. [Unter Bauoptionen auf Goldbunker bauen klicken und 60 min warten] Als ich fertig war, war das Gold auch prompt eingetroffen... aber ich sah, dass ich total überladen war [Unter Rucksack]. Ich steckte 25000 Gold sofort in den gerade errichteten Bunker [Gebäude >> Goldbunker öffnen], stockte meine Nahrung/Wasser auf und kaufte 2000 Einheiten Holz. Auf diese Weise war alles verstaut und ich war nicht mehr mit schwerem Gold überladen. Nun sah ich aber, das der Bunker voll war und ich keinen Platz hatte, um Ressourcen zu lagern. Nun war also ein Ressourcenlager in Form eines Hauses angesagt. Ich überlegte kurz und entschloss mich, gleich in einen schweren Bunker zu investieren, um maximale Lagerkapazitäten zu erhalten. Also flugs die Ressourcen angeschafft und an den Bau gemacht... nach schier unendlich langer Bauzeit war nun mein prima Lager vollendet. Dem Goldlagerproblem kam ich einfach durch Erweitern des Bunkers entgegen... bis Stufe 10 lässt sich so ein Bunker erweitern und es können dann 12,5 Millionen Gold lagern.
dieendzeitbeginnt, Rev. 6, Zuletzt geändert 2006-12-31 16:08, 7975 Aufrufe
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